Interessantes

Mittoch, 16.11.2016 - 16:03 Uhr

Was unterscheidet komplexe von komplizierten Aufgaben?

Und was bedeutet es für den Umgang mit Menschen?

Dipl.-Psych. Jürgen Hampe, ein Mitglied unseres Trainernetzwerkes, hat einen interessanten Artikel verfasst, der das Managementthema "Komplexität" auf den Punkt bringt.
 
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Montag, 22. September 2014 - 15:30 Uhr
Ausbildungsbeginn und Neueinstellung – Was dem neuen Arbeitgeber wichtig ist

Seit Anfang August heißt es in vielen Betrieben und Firmen wieder Anlernen und Einarbeiten von neuen Auszubildenden und Mitarbeitern. Hierbei stellen die heutigen, veränderten Einstellungs- und Bewährungskriterien eine große Herausforderung, sowohl für die Auszubildenden als auch für den Arbeitgeber selbst, dar. Bereits bei den Vorstellungsgesprächen und modernen Assessment-Center Tests wird deutlich, dass die Arbeitgeber weitaus mehr als nur das Fachwissen hinterfragen (1). Es hat sich gezeigt, dass Fähigkeiten wie selbstständiges, prozessorientiertes Arbeiten oder auch kommunikative und soziale (Handlungs-) Kompetenzen unerlässlich für eine effiziente Arbeitsweise sind. Denn, sowohl der respektvolle und verantwortungsbewusste Umgang mit Kollegen und Kunden, mit deren Anliegen und Belangen, als auch eine kompetente Kritik- und Kommunikationsfähigkeit sind wichtig um effizient (mit-) arbeiten zu können (2). Das ehemals priorisierte Fachwissen wird heut zu Tage als Grundvoraussetzung angesehen und nicht tiefergehend beachtet.
Während Ausbildungsbetriebe diese neuen Kompetenzen voraussetzen, stellen sich Auszubildende gleichzeitig die Frage, wie sie mit ihren neuen Arbeitsaufgaben und -bereichen vertraut werden. Womit können sie sich profilieren und wann ist Zurückhaltung angebracht? Außerdem ist es ihnen wichtig zu wissen, wie sie sich bei den Kollegen richtig vorstellen und wie sie ihren Platz im Team finden. Kurzum – was ist der angemessene Ton um mitzuspielen?
Sowohl für die Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sind somit Sozialkompetenzen von enormer Bedeutung. Um beide Parteien gleichermaßen in ihren Anforderungen und Fragen zu unterstützen sind Schulungen und Seminare in „Kommunikation“, „Wahrnehmung und Selbstreflexion“ oder „Präsentationen“ eine geeignete Methode. Hier können noch fehlende Kompetenzen kompakt und gewinnbringend erlernt oder aufgebessert werden, um im Arbeitsalltag kompetent und erfolgreich mitwirken zu können.


by Opus Akademie

Link:
http://www.ausbildernetz.de/plus/pruefungswesen/pruefungskultur/was_veraendert_sich/ anforderungen_an_auszubildende.rsys
(2) http://www.planet-beruf.de/Ausbildungsreife.516.0.html?&type=16

Freitag, 18. Juli 2014 - 12:46 Uhr
Mangelndes Konfliktmanagement schädigt Unternehmen

Dass unterschiedliche Persönlichkeiten, Werte und Normen und Handlungsmuster, mitunter zu Meinungsverschiedenheiten, Missverständnissen und Konflikten führen können, ist verständlich und normal. Flucht oder Angriff stellen hier die üblichen Verhaltensmuster dar. Doch wie gestaltet sich die Option, wenn keine Möglichkeit zur Flucht oder dem radikalen Angriff, wie es im Arbeitsalltag der Fall ist, besteht?

Im Arbeitsalltag stellen Konflikte für Arbeitnehmer eine besondere Herausforderung und Belastung dar. So stieg mit der erhöhten Arbeitsbelastung seit 2006 die Krankheitsquote der deutschen Arbeitnehmer von 12,9 Tage auf fast 15 Tage pro Jahr (1). Hintergrund ist die Arbeitsbelastung der Arbeitnehmer, welche zu einem starken Druck im Team führt und die Arbeitsatmosphäre deutlich beeinträchtigt. Häufig aufkommende Konflikte mit Kunden oder unterdrückte Konflikte mit Arbeitskollegen können so schnell zu Depressionen, wie dem immer häufiger werdenden „Burn-Out“-Syndrom führen. Das Resultat sind steigende Arbeitsausfälle (2), welche in Unternehmen jährlich zu Schäden in Milliardenhöhe führen (3). Ein qualitatives Konfliktmanagement kann hier Abhilfe leisten, indem es zur professionellen Konfliktlösung verhilft und ein effizientes Arbeiten im Team ermöglicht. Fragen wie: Wie werden Unstimmigkeiten direkt und sachlich angesprochen? Wie wird konstruktives Feedback gegeben? Oder welche Techniken gibt es zur Deeskalation von Konflikten? werden in solchen Coachings geklärt. Insbesondere Arbeitnehmer, die verstärkt mit Kundenbeschwerden arbeiten, sollten entsprechend geschult werden. Nur so können die Arbeitszufriedenheit, Gesundheit und Effizienz der Arbeitnehmer erhalten und der Profit des Unternehmens gestärkt werden.

by Opus Akademie

Link:
(1) http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-04/infografik-zunahme-fehltage-arbeitslosenquote
(2) http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-04/infografik-zunahme-fehltage-arbeitslosenquote
(3) http://www.focus.de/finanzen/karriere/management/konfliktmanagement/konfliktmanagement-hoelle-buero_aid_255752.html

Montag, 26. Mai 2014 - 10:24 Uhr
Persönlichkeitsentwicklung – gegenwärtiger Einflussfaktor für wirtschaftlichen Erfolg

Die Vergegenwärtigung und bewusste Bearbeitung eigener Stärken und Schwächen spielen, sowohl auf Mitarbeiter- als auch Führungskräfteebene, eine ausschlaggebende Rolle für den Erfolg eines Unternehmens. Diese Erkenntnis ist der Studie „Erfolgsfaktor Unternehmenskultur“ der ComTeam AG aus dem Jahr 2013 zu entnehmen (1).

Immer stärker wird die Wirtschaftlichkeit von sogenannten Soft-Skills wie „Führung“, „Anerkennung und Kritik“, „Umgang mit Mitarbeitern“, „Selbstreflexion“, „Kooperationsfähigkeit“ oder auch „Kommunikationsfähigkeit“ deutlich. Von Führungskräften wird speziell „Kommunikationsfähigkeit“, „Empathie“ und „Zuhören“ gefordert, da sie nur mit diesen Kompetenzen adäquat auf ihre Angestellten eingehen können. Mitarbeiter müssen anerkannt und angehört werden, damit sie Zufriedenheit und Leistung am Arbeitsplatz zeigen. Sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter sollten daher angemessen in ihren Soft-Skills geschult sein.

Bereits im Jahr 2011 konnte die ComTeam AG in einer Studie herausstellen, dass Manager inzwischen Persönlichkeitsentwicklung für den betrieblichen Erfolg relevanter erachten als Kernkompetenzen wie „Fachwissen“ oder „Können“. Gleichzeitig werde aber eben diese Entwicklung aktuell nicht hinreichend gefördert. Im Jahr 2014 geben 42% von 1000 deutschen Befragten ab 18 Jahren in der Studie „Jobzufriedenheit 2014“ (2) an, einen Jobwechsel anzustreben. „Bezahlung“, der „Wunsch nach Weiterentwicklung“ oder auch „mangelnde Anerkennung“ sind hierbei die meistgenannten Gründe. Diese Fakten in Verbindung mit dem Ausblick auf einen bevorstehenden Fachkräftemangel ab 2015 (3) sollten die Relevanz von Personalentwicklung verdeutlichen. Zukünftig werden Unternehmen um Mitarbeiter konkurrieren und sind zwangsläufig dazu angehalten die Mitarbeiterzufriedenheit aufrecht zu erhalten. Der beste Weg dazu ist Mitarbeiterbindung durch Achtung und Förderung.

Zur professionellen Unterstützung bieten wir Ihnen daher Seminare zur Persönlichkeits- und Führungskräfteentwicklung an.


by Opus Akademie

Link:
(1) http://www.humanresourcesmanager.de/ressorts/artikel/wie-persoenlichkeit-und-produktivitaet-zusammenhaengen
(2) http://www.humanresourcesmanager.de/ressorts/artikel/zufrieden-im-job-und-doch-absprungbereit
(3) http://www.bibb.de/de/56363.htm#jump3

Mittwoch, 26. März 2014 - 16:47 Uhr
Studie gibt Überblick über Kompetenzmanagement in deutschen Unternehmen

Das Fraunhofer IAO hat eine Studie zum Thema Kompetenzmanagement in deutschen Unternehmen durchgeführt.

Ein wesentliches Ergebnis ist, dass die Kompetenzen der Mitarbeiter als Abgrenzungsfaktor von anderen Marktteilnehmern angesehen werden und eine gelungene strategische Ausrichtung des Unternehmens im Zusammenhang von Kompetenzmanagement an der Unternehmensentwicklung zu sehen ist.

Zentrale Ergebnisse der Studie waren u.a.:
- Mehr als drei Viertel der befragten Unternehmen sehen Kompetenzmanagement als wichtig bzw. sehr wichtig.
- Rund 60 Prozent der befragten Unternehmen betreiben systematisches Kompetenzmanagement. Dadurch erreichen sie deutlich höhere Effekte als in einem unsystematisch betriebenen Kompetenzmanagement.
- Kleine und mittlere Unternehmen beabsichtigen in den nächsten Jahren hier nachzuziehen und planen eine Einführung.

Insbesondere der letzte Aspekt verdeutlicht, das Kompetenzmanagement auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen einen Faktor darstellt, der immer wichtiger wird. Aus diesem Grund sollte dies als Chance zur Abgrenzung von anderen Wettbewerbern begriffen werden und in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens eine tragende Rolle spielen.

by Opus Akademie

Mittwoch, 19. März 2014 - 15:21 Uhr
Erfolg > Work-Life-Integration > Selbst- und Zeitmanagement

Das Streben nach Erfolg ist ein wesentlicher Faktor unseres Lebens – sowohl im unternehmerischen Sinne als auch auf Menschen bezogen. Groysberg und Abrahams (Forscher der Harvard Business School) haben sich im Dialog mit 4000 Führungskräften mit der Frage „Was bedeutet Erfolg für Sie?“* beschäftigt. Persönlicher Erfolg bewegt sich in einer individuellen Spanne zwischen objektiven und subjektiven Zielen – und wie sie herausgefunden haben finden sich häufig subjektive Faktoren im beruflichen Kontext. Ein wesentliches Ergebnis ist aber auch die Erkenntnis, dass die Führungskräfte "ihren herausfordernden Job und ihr Privatleben nur vereinbaren können, wenn sie ihre Energie und Zeit klug einteilen.“

Hinsichtlich diesen Aspekts spricht Dan Schawbel** hier vom Begriff der Work-Life-Integration, was die Verschmelzung von Beruflichen und Privatem bedeutet und eine gelungene Vereinigung beschreibt. Denn eine strikte Trennung von Leben und Arbeit ist in vielen Berufen und v.a. verantwortungsvollen Positionen weder realistisch noch möglich – weshalb ein effizientes Managen der verfügbaren Zeit beruflich sowie privat ein immer gefragteres Thema ist. Für die geistige Gesundheit und das erfolgreiche Erreichen von Zielen beschreibt er eine integrierte Planung aus beiden Perspektiven als sinnvoll.

Demnach ist Selbst- und Zeitmanagement ein essentielles Thema für die Work-Life-Integration und damit ein unmittelbarer Faktor für Erfolg.

by Opus Akademie

* Link: http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/wie-messen-sie-beruflichen-und-privaten-erfolg-a-958053.html
** Link: http://www.forbes.com/sites/danschawbel/2014/01/21/work-life-integration-the-new-norm/

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Unternehmen 4.0

"Die Digitalisierung der Wertschöpfungskette"

In der heutigen Zeit ist es mittels Digitalisierung möglich, die Wertschöpfungskette eines Unternehmens aber auch Lehr- und Lernprozesse zu optimieren. In den letzten Jahren hat die Digitalisierung von Lernprozessen insbesondere in Lehre und Forschung diverser Universitäten Einzug erhalten. Allerdings ist „die Sensibilität […] in der Politik, in der Industrie, im Mittelstand und der Gesellschaft […] insgesamt noch nicht so hoch, wie sie angesichts der Entwicklung sein müsste“ (Zit. Christian Lindner (1)). Dabei ist die Einführung von digitalen, alias intelligenten Anwendungen, elementar für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Ideen- und Produktionsprozesse werden beschleunigt und einzelne Arbeitsschritte besser miteinander verzahnt, sodass Digitalisierung zur Effizienzsteigerung der Unternehmen beiträgt.