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10 Verhaltens-Regeln für eine erfolgreiche Feedbackkultur in Ihrem Unternehmen

Veröffentlichung: 17. März 2020
Autor: Werner Galka
Kategorie: Kommunikation

Führungskräfte stehen jeden Tag vor der Herausforderung die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu erhalten oder sogar zu steigern. Häufig hilft es, die Zufriedenheit der Angestellten zu erhöhen und somit das Engagement im Unternehmen zu steigern. Als Unternehmer oder Personalchef fragen Sie sich womöglich, wie dies zu erreichen ist, ohne auf materielle Anreizsysteme zurückzugreifen. Eine Antwort darauf ist die Einführung einer professionellen Feedbackkultur. Nur wie lässt sich diese in Ihrem Unternehmen umsetzen?

Feedback ist ein hervorragendes Instrument, um die Menschen in unserem Arbeitsleben besser zu verstehen und die Zusammenarbeit mit ihnen zu optimieren. Regelmäßige Feedbackgespräche können Konflikte vorbeugen, Mitarbeiter/innen motivieren und sie in ihrem Handeln bestärken. Auch die Rolle eines Mitarbeiters kann so reflektiert werden.

Feedbackgespräche setzen ein relativ hohes Maß an sozialer Kompetenz voraus, ein einheitlicher Umgang mit dem Thema Feedback sollte an erster Stelle gewährleistet sein. In regelmäßig stattfindenden Feedbackgesprächen wird das Geben und Nehmen trainiert und es schleicht sich eine Normalität ein‘. Klare Kommunikations- und Verhaltensregeln sichern den Erfolg Ihrer Feedbackkultur.

Für den Feedback-Geber gilt:

  1. Nicht moralisch bewerten, oder verallgemeinern
  2. Nur im eigenen Namen sprechen
  3. Nicht interpretieren
  4. Nichts aufdrängen
  5. Nur beschreiben, was nach außen sichtbar war und die eigene (Gefühls-)Reaktion darauf benennen

Für den Feedback-Nehmer gilt:

  1. Nicht erklären
  2. Nicht verteidigen und rechtfertigen
  3. Nicht zurückschießen
  4. Zuhören und aufnehmen
  5. Klärende Fragen stellen, die dem Verständnis dienen

Akzeptanz ist der wichtigste Punkt in einer gesunden Feedbackkultur

Es muss allen klar sein, dass bspw. gegen persönliche Wahrnehmungen nicht andiskutiert werden darf. Das fällt nicht immer leicht, denn wir neigen dazu, Differenzen ausmerzen anstatt sie hinzunehmen. Auch die Konstruktivität sollte eine große Rolle spielen. Denn ein Feedback sollte optimalerweise immer zu Verbesserungen anregen.

Mit einer aktiv gelebten Feedbackkultur hat ein Unternehmen die Möglichkeit, auf der Basis von Vertrauen und Wertschätzung, seine Mitarbeiter/innen eine regelmäßige Rückmeldung über ihre erbrachten Leistungen und ihr Verhalten zu geben. Das hat u.a. den Vorteil, dass Mitarbeiter/innen stets die Chance haben, ihr Selbst- und Fremdbild abzugleichen und ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln. Dabei kann der Blick beispielsweise auf die Zukunftsorientierung des Feedbacknehmers gerichtet werden.

Wichtig ist ebenfalls das Ermöglichen eines Vorgesetzten-Feedbacks. Das fördert das Vertrauen und gibt dem/der Mitarbeiter/in das Gefühl respektiert und wertgeschätzt zu werden. Darüber hinaus hat der Vorgesetze so die Chance, sein Verhalten und seine Führungskompetenz zu reflektieren.

Wir finden es spannend zu erfahren welche Erfahrung Sie in Ihrem Unternehmen mit Feedback gemacht haben! Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

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